Charlotteville
Charlotteville– Verträumtes Fischerdorf mit berühmten Festival
Das verträumte Fischerdörfchen Charlotteville liegt im Nordosten Tobagos, rund 5 Kilometer von Speyside entfernt. Dieser vielleicht ursprünglichste Platz Tobagos bettet sich in die Ausläufer des Main Ridge an die Man of War Bay. Seinen Namen verdankt der 950-Seelen Ort, das zweitgrößte Touristenzentrum der Insel, den ehemaligen französischen Besatzern. Jeder, der auf der Suche nach Ruhe und Ursprünglichkeit ist, wird in diesem kleinen Städtchen
fündig. Allein die Fahrt nach Charlotteville zählt zu den idyllischsten und abwechslungsreichsten der Insel: Nachdem es zunächst steil bergauf durch den immergrünen, dichten, feuchten Regenwald geht, fällt die Straße extrem kurvig und bergab zum karibischen Meer. Entlang der Uferstraße findet man typische kreolische Holzhäuser, die scheinbar in den Berghängen kleben. Die Fischerboote, die in der mittäglichen Hitze im kristallklaren Wasser sanft auf- und ab schaukeln tragen ebenfalls zum lokalen Charme der Stadt bei. Das Zentrum des Dorfes ist die Bay Street, die mit vielen kleinen Restaurants, Läden und Marktständen parallel zum Strand verläuft. Am Vormittag kann man am Strand die Fischer beim Einholen der Netze beobachten. Oft ist der Fang so groß, dass bis zu 20 Mann beim Einholen helfen. Um die Mittagszeit bieten die Fischer ihren Tagesfang frisch am Strand an - vor allem Thunfisch und Kingfisch gehören zum Angebot. Die Gemeinde, die zu den ältesten Tobagos gehört, bringt über 50 Prozent des gesamten Fischfangs der Insel ein. Darüber hinaus ist Charlotteville ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Regenwald. Fortgeschrittene finden in der Man O’War Bay anspruchsvolle Tauchplätze.
Am 26 und 27. Juni 2010 findet das jährliche Charlotteville Fischerman’s Festival in der Man O’War Bay statt. Ausgerichtet durch das Village Council und die Village Fisherman Association verwandelt sich die Bay in eine ausgelassene Partymeile.