Kitesurfen & Windsurfen
Kitesurfen und Windsurfen
Am strahlend blauen Karibikhimmel flattern bunte Drachen durch die Lüfte und bieten dem Beobachter ein lebhaftes Farbenspiel: Kitesurfer gleiten scheinbar schwerelos über das Wasser. Die Wellen werden von Windsurfern durchkreuzt.
Welche bessere Möglichkeit gibt es, um eins mit der Natur, der Sonne, dem Meer und dem Himmel zu werden und dabei die Kraft des Körpers und des Geistes zu testen?
Kitesurfen
Noch vor wenigen Jahren war diese junge Variante des Surfens auf Tobago relativ unbekannt. Demzufolge bietet das kleine Inselidyll für Kitesurfer einen der wenigen Spots, an dem man noch zu den „Ersten“ gehört und ist somit die ideale Destination für Kitesurfbegeisterte und Anfänger. Besonders herausfordernd ist der Wechsel von den lebhaften Wellen des Atlantiks in die flachen, ruhigeren Gewässer und Riffe der karibischen See innerhalb einer Viertelstunde. Außerhalb des zentralen Hurrikangürtels gelegen, sind die tobagonischen Buchten und Lagunen ein sehr sicheres Gefilde für Anfänger. Dem Lenkdrachen genügt wenig Aufwind, um spektakuläre Sprünge zu ermöglichen. Wer etwas gewagtere Manöver angehen will, findet in den zahlreichen Riffen das ideale Revier. Die angenehm warmen Wassertemperaturen von durchschnittlich 28°C sind ein echter Komfort. Ausgedehnte Flachwassergebiete, in denen man stehen kann, sorgen zusätzlich für Sicherheit. Da die Insel im Süden der Karibik liegt, ist der Wind hier zur trockeneren Winterzeit am günstigsten.
Sehr gute Bedingungen zum Kitesurfen sind prinzipiell überall gegeben. Eine gleichermaßen beliebte wie auch besonders geeignete Bucht ist der berühmteste Strand der Insel „Pigeon Point“, an der Südwestküste. Die weite Fläche glasklaren Wassers und der etwa 1.600 Meter lange, helle Sandstrand bieten gerade Kitesurf-Schülern ein ideales Lernterrain. Unterwasserströmungen gibt es hier kaum, sollten dennoch Notfälle auftreten, stehen stets genügend Rettungsboote zur Verfügung. Pigeon Point ist der einzige Privatstrand der Insel, weshalb hier ein Eintrittsgeld zu entrichten ist, man dafür aber Zugang zu Umkleide- und Duschkabinen, Restaurants und Bars hat. Dort besteht die Möglichkeit fehlende Ausrüstungen nachträglich auszuleihen. Einen Kontrast hierzu bilden die kraftvollen Wellen des Atlantiks an der Little Rockly Bay. Dieser mit Kokospalmen gesäumte Strand ist der Treffpunkt für erfahrene Kitesurfer.
Kurse für Anfänger werden bei Radical Sports am Pigeon Point angeboten. Nach abgeschlossenem Kurs oder als "Profi" kann hier die Ausrüstung problemlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen rund ums Kitesurfen und das Windsurfen allgemein erhält man unter: www.surfaction.com, www.radicalsportstobago.com.
Windsurfen
Wer ein großes Stehrevier, schöne Flachwasserbedingungen, warme Wassertemperaturen und einen angenehmen Gleitwind von 4–5 Bft sucht, der findet seinen Traumspot in der Bucht am Pigeon Point, denn dies ist ein Lern- und Komfortrevier vom Feinsten: Draußen am Riff lädt der Swell gute Surfer ein lange Wellen abzureiten. Solche Reviere gibt es nur ganz wenige auf der Welt - hier haben Sie eines!
Dadurch, dass Tobago im Süden der Karibik liegt, sind die besten Windverhältnisse im Winter und im Frühjahr, beziehungsweise von Dezember bis Mai. Während dieser Zeit ist es im Schnitt 30° C warm und das Wasser hat angenehme Shorty-Temperatur (26 – 28° C), bei der das „Kombimanöver“ Halsen/Reinfallen/Wasserstart wirklich Spaß macht. Die Temperaturen bleiben fast das ganze Jahr konstant. Zusätzlich liegt Tobago außerhalb des zentralen Hurrikangürtels in der Karibik und wird deshalb im Allgemeinen nicht von diesen schweren Stürmen heimgesucht. Im Durchschnitt, so die Locals, können Sie am Pigeon Point Revier mit 4–5 Bft rechnen.
Das Revier am Pigeon Point ist mit seinen vorgelagerten Riffen sehr weitläufig. Die Fläche bis zu den Riffen und die unberührten Strände des "No man's land" bietet auf etwa 2,5 km mal 1,3 km Platz zum carven, heizen und jiben. Ungefähr 50% des Bereiches sind stehtief und das Wasser ist immer so klar, dass man den Grund sehen kann.